Eine Sommerlinde für die Lisberger Grundschule zum „Tag des Baumes" Eine zentrale Veranstaltung zum „Tag des Baumes" für Oberfranken fand auf dem Gelände der Lisberger Grundschule statt. Regierungspräsident Wilhelm Wenning hat zusammen mit Landrat Dr. Günter Denzler, Rektor Wolfgang Kühnert, dem Lisberger Bürgermeister Peter Deusel und Maria Beck, Bürgermeisterkollegin aus Priesendorf, offiziell eine Sommerlinde am Eingangsbereich der Schule gepflanzt. „Ich schenk' Dir einen Baum" verkündeten die Grundschulkinder in Gedichtform - und Bürgermeister Peter Deusel nahm dies gleich zum Anlass, auf die Bedeutung der Bäume im Allgemeinen hinzuweisen. Regierungspräsident Wenning unterstrich, der „Baum des Jahres" sei in diesem Jahr die Elsbeere. In Lisberg werde aber eine Sommerlinde gepflanzt. Die Sommerlinde kann eine Höhe von 30 Metern erreichen. Im Juni verbreiten ihre Blüten einen angenehmen Duft. Die Sommerlinde als Dorfbaum war und ist stets ein geschätzter Treffpunkt für die Bevölkerung. Mit dieser Pflanzung soll die Bedeutung von Bäumen in den einzelnen Gemeinden hervorgehoben werden, insbesondere auch an den unverzichtbaren Beitrag für einen gesunden Naturhaushalt erinnern. Die Lisberger Sommerlinde wurde von Landrat Dr. Denzler spendiert. Dr. Denzler sprach von der Schönheit des Steigerwalds und auch Lisbergs, gemeinhin „Tor zum Steigerwald" genannt, und erinnerte an das bedeutende Waldvorkommen unserer Heimat. Die Linde verkörpert symbolisch Freiheit und Frieden und kann bis zu 900 Jahre alt werden. Für die Außenanlage der generalsanierten Lisberger Grundschule brachte Dr. Denzler zur Freude der Kinder noch zwei Fußballtore als Präsent mit. Die Feier wurde von der Blässerklasse der Grundschule (Leitung: Martina Hirschlein), den Grundschülern und den Lisberger Kindergartenkindern umrahmt. Karin Geyer |